0.15 ich war gerade beim Kochen meines Lieblingsgerichts Bauernfrühstück. Ich koche sehr gut finden irgendwie auch meine Freunde . Habe sie in lettzter Zeit fiel bekochen dürfen.
21 Jahre zuvor: ich glaub ich bin einfach gegangen, Hab alles stehen und liegen gelassen Eine schwarze Baufolie hing noch aus dem halbzerrstörten halbrenovierten Haus , welches für mich und meine Familie sein sollte. Ich ging einfach nach Hause in mein Kifferleben. Keine Ansprüche keine Träume. Sie versuchten es glaub ich anfangs noch mich umzustimmen. Alle die Freunde, Therapeuten, denen ich mein Leben verdankte . Die mir Perspektive gaben ließ ich zurück. Kind, Frau, Mann alle die ich liebte. Ich war damals dieses Haus halbzerstört, halbrenoviert voller Kunst voller Bilder. Ich konnte die gemalten und die erdachten , die erwünschten und passierten Bilder nicht mehr trennen. Der Schmerz war so groß, nur eine einzige Verwirrung. Ich schlug also wieder bei meiner Mutter auf.. Das alte Zimmer die Alten Geschichten. Sie nicht da . Es war ne schwierige Zeit. Ich weiß noch stehe am Balkon , dritter Stock das geht nicht gut , zu niedrig. baller mich zu mit allem was noch da ist. den alten Medikamenten meiner Großmutter, Alkohol. Nehme eine Pulle Sekt mit in die Badewanne . Lasse warmes Wasser ein, zum Glück, nehme ein scharfes Küchenmesser, schneide sie mir auf die Pulsadern , quer , zum Glück. Trete langsam weg, sehe die rosa Blutwölkchen das Wasser rot tünchen, wie rote Tinte. Schönheit Schmerz Angst ja? Ich dämmere weg . Bilder in meinem Kopf und nur eine Gedanke Sterben... DU WILLST NICHT STERBEN!!! Schrecke auf raus aus der Wanne, Arme notdürftig verbinden Breche zusammen . Todesschlaf nenne ich die nächsten Minuten. wache immer mal wieder auf entweder Herzrasen oder fast Erstickunghsanfällle . Muß brechen, zum Glück, schleppe mich in mein Zimmer. Fertig.
Eigentlich war es der schönste Sommer meines Lebens. Warum mußte er wohl so Enden. Drei Tote zuviel fast Vier scheiße.
Das Bauernfrühstück wird jetzt gar sein . Ich habe es unter Tränen gekocht an Isabella gedacht und bestimmt der Knoblauch würde ihr wohl gut schmecken. Wunderbar wie es aus der Küche duftet. Bin ja zu einem achtel Ungar Da gehört Knoblauch und Paprika rein.
Sebastian Ernst Horst Schöppes Blog
Lyszeum Selbsterkenntnisszentrum
Freitag, 20. Januar 2017
Dienstag, 21. Juni 2016
Kontakt mit mir selbst aufbauen
Ich bin Sebastian Ernst Horst Schöppe und nur durch mein ich definiert. Ich habe gerade meine Psyche woedergefunden. Sie war in der Vergangenheit gefangen. Gehalten durch den Verlust meines selbsts.
Schöppchen
4:55
Fünf vor Fünf Uhr am Morgen: die Mod in meiner Hand fühlt sich wohlig warm an.Hatte sie lange in der Hand gehalten. Ich drücke den Knopf. Athme ein. 34.2 Watt. Der warme süßliche Propyroldampf fühlt meine Lungen. Ich lasse ihn langsam in Schüben aus meinen Nüstern gleiten. Kleine Rauchwölkchen entstehen. Ein wunderbares Aroma breitet sich aus. Umhüllt mich. Umspült mich und mein Geist wird wach.
10 Minuten später sitze ich am Rechner. Zwanzig Jahre ist es her seit dem sie aus meiner Hand entglitt und fiel. Zwanzig Jahre ist es her das ich sie in den Armen hielt. Ihren leblosen Körper aus dem Gestrüpp fischte und sie in meinen Armen verstarb. Ich konnte noch ein Glimmen in ihren Augen erhaschen. Las Dankbarkeit und ewigliche Liebe. Da verließ sie ihren Körper und war fort an doch immer an meiner Seite.
Doch ich vergaß. Musste vergessen, um weiter leben zu können. Seid dem bin ich nicht mehr. Nur noch eine Zombie, eine Maschine programmiert Leben zu imitieren. Tag um Tag kämpfe ich um meine Menschlichkeit, kämpfe gegen das Zerbrechen meiner selbst. Versuche in der Zersplitterung die losen Enden aneinanderzureihen, zu einem Ganzen zu verflechten.
An die ersten fünf Jahre kann ich mich nicht erinnern. Nur wenn ich die Bilder von damals sehe, die ich gemalt haben muss, mich an einzelne kleine Handstriche erinnere, weiß ich das ich auch vor dem Autounfall noch ein Leben hatte.
Keiner ist geblieben, keiner stand an meinem Krankenbett um mich zu erinnern. Alles war verdrängt. Und nach dem Tod meines Freundes in meinem Wagen, ist alles verschüttet, im Schleudertrauma untergegangen. Unendliche Schuld ist das was übrig war. Aber es war nicht die Schuld ihm mein Auto zu geben, ihn fahren zu lassen, sondern das Versagen wieder nicht stark gewesen zu sein einen Menschen vor dem Ende zu bewahren.
Immer wieder schaue ich auf meine linke Hand. Ich hatte gehalten. Ich hätte noch länger halten können. aber ihre Hand war zu schwach. Langsam aber sicher verließen sie die Kräfte. Ihre Hand wurde immer schwächer, war wie Pudding. Ihre kleine Hand entglitt mir.
Ich brauche eine Pause: nehme meine Mod um Rauchwölkchen zu produzieren.
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